aktuelle Zeitqualität Spätsommer / Herbst 2021: Stirb und werde

„Stirb und werde“ Prozesse

Aktuelle Zeitqualität im Spätsommer / Herbst 2021

Neue Kraft noch im Geburtskanal

Die Zeitqualität im September ruft uns auf zu „Stirb und werde!“, Transformation, Transfiguration, Auferstehung. Wir ahnen es schon: es geht in einen neuen Zyklus, doch die Kraft steckt noch im Geburtskanal.

Sie sammelt sicht, kurz vor dem Ausbruch.

Es brodelt im Vulkan. Der Druck steigt. Es wird lauter, drastischer, be-drängender…

Wir kommen ihm nicht mehr aus.

Kein Aufstieg ohne Abstieg

Kollektiv ist Gereiztheit, Angst und Agressivität spürbar. So dürfen wir uns jetzt fragen: Was davon brodelt noch tief und womöglich unentdeckt in uns selbst? Viele meiner Klienten berichteten in den letzten Wochen im Rahmen der inneren Transformationsprozesse von aufsteigenden (Todes-) Ängsten. Alte Wunden, Schmerz und Wut zeigen sich nun verstärkt, ja, teils drastisch, bedrohlich und bedrängend. Doch darin liegt eine große Chance: Alles, was wir jetzt in uns erlösen und in den Frieden bringen, erlösen und befrieden wir auch im großen (Bewusstseins-) Feld. Daher ist die eigene Schattenarbeit wichtiger denn je.

Schattenarbeit und die Begegnung mit der Dunkelheit

Dies ist kein angenehmer Prozess. Wer mag schon gern nochmal alten Schmerzen, Traumatas und Schatten begegnen…? Das ist jedoch im Aufstiegsprozess tatsächlich unausweichlich. Wir müssen hinabsteigen, in unseren Keller, und aufräumen! Wir sind mehr denn je aufgefordert, alle Bereiche zu beleuchten und zu integrieren. Schattenarbeit gehört also nicht nur dazu, sondern ist ein notwendiger Teil, denn die Polarität besteht aus zwei Polen: Licht und Schatten, beides gehört dazu. Verdrängen wir eine Seite, lehnen sie ab, dann sind nicht vollständig.

Wer jetzt nicht hinschaut und bereit ist, auch in die eigene Dunkelheit, ins Unterbewusstsein einzutauchen, um die Kräfte zu befreien und zu erlösen…der wird weiter leiden. Mehr zu Aufstiegssymptomen und erlösender Schattenarbeit findest Du hier.

„Stirb und werde“- Prozesse und der Phoenix aus der Asche

Um aus leidvoller Schattexistenz in einen erlösten Seinszustand zu transfigurieren, um wie Phoenix aus der Asche neu zu erstehen, müssen wir uns erst dem „Flammentod“ überlassen. Läuterung. Transfiguration. Das bedeutet, wir legen in diesen Prozessen Ego-Anteile und Identifikationen ab – ein durchaus schmerzvoller und oft zäher Prozess, um neu geboren zu werden…

Mehr zum Auflösen von Identifikationen findest Du hier:

Aktuelle Zeitqualität: RESET – Werde, wer Du wirklich bist!

Sterben, um neu geboren zu werden, tut weh.

Wenn Altes geht, bevor Neues kommt, zwischen STIRB und WERDE, stecken wir wie im Geburtskanal. Es braucht Befreiungskraft und Entschlossenheit, um das Alte hinter sich zu lassen und die „Planzenta“ abzustreifen. Wir müssen durch ein Nadelöhr, uns durch das Tor hindurcharbeiten. Das ist besonders schwierig, wenn wir das Neue noch nicht sehen / erfassen können.

In diesem Raum DAZWISCHEN braucht es viel Vertrauen und manchmal auch Unterstützung, um nicht den Mut zu verlieren. Perspektivlosigkeit, Desillusionierung und eine gewisse „Lebensermüdung“ können sich an dieser Stelle zeigen. Mehr dazu in Kürze hier im nächsten Artikel über „Das Zerplatzen der Seifenblase“.

Suchst Du unterstützende Impulse in „Stirb und werde“ Prozessen? Dann melde Dich bei mir!

Sei Dir gewiss: es geht weiter und es wird sich wieder wandeln…in neue Kraft und Lebendigkeit!

Wie schon Goethe so weise sagte:

So lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

 

Selige Sehnsucht von Goethe

Sagt es niemand, nur den Weisen,
Weil die Menge gleich verhöhnet,
Das Lebend’ge will ich preisen,
Das nach Flammentod sich sehnet.

In der Liebesnächte Kühlung,
Die dich zeugte, wo du zeugtest,
Überfällt dich fremde Fühlung,
Wenn die stille Kerze leuchtet.

Nicht mehr bleibest du umfangen
In der Finsternis Beschattung,
Und dich reißet neu Verlangen
Auf zu höherer Begattung.

Keine Ferne macht dich schwierig,
Kommst geflogen und gebannt,
Und zuletzt, des Lichts begierig,
Bist du Schmetterling verbrannt.

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.

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